Erlanger Augenklinik mit Durchblick

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Schloss (Blick aus dem Schlossgarten) (Bild: FAU/Georg Pöhlein)

39. Kongress der Deutschsprachigen Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantation, interventionelle und refraktive Chirurgie (DGII) – 13. bis 15. Februar in Erlangen

Die Augenklinik (Direktor: Prof. Dr. Friedrich E. Kruse) des Uniklinikums Erlangen steht seit Jahrzehnten für wegweisende Innovationen auf dem Gebiet der Augenheilkunde: Hier wurde die Descemet-Membran-Endothel-Keratoplastik (DMEK) so weit optimiert, dass sie heute das bevorzugte Verfahren zur operativen Therapie von Hornhauterkrankungen darstellt. Diese Forschungsleistung gilt in Fachkreisen als Meilenstein der Hornhauttransplantationschirurgie und hat dazu geführt, dass Erlangen das größte Zentrum für diese Art von Operationen in Deutschland ist. Nun zeigt sich einmal mehr, dass die Hugenottenstadt ein international bedeutender Standort ist, an dem ophthalmologische Innovationen entwickelt und diskutiert werden: Der 39. Kongress der Deutschsprachigen Gesellschaft für Intraokularlinsen-Implantationen, interventionelle und refraktive Chirurgie (DGII), der vom 13. bis 15. Februar 2025 in der Heinrich-Lades-Halle in Erlangen stattfindet, stellt ein Forum dar, auf dem es insbesondere um Fortschritte bei der häufigsten Augenoperation, der Korrektur des Grauen Stars, geht. Unter dem Leitthema „Augenheilkunde 2030 – wo stehen wir in 5 Jahren?“ begrüßt Tagungspräsident Prof. Dr. Friedrich E. Kruse Forscherinnen und Forscher sowie operativ tätige Augenärztinnen und -ärzte aus aller Welt, um gemeinsam Therapieverfahren zu diskutieren, die in Zukunft für den Erhalt und für die Verbesserung der Sehkraft relevant sein werden.

Im Fokus der diesjährigen Tagung stehen schwerpunktmäßig aktuelle Entwicklungen in der Chirurgie der Linse des Auges sowie im Ersatz derselben durch moderne Implantate. Dabei werden im Rahmen einer großen Industrieausstellung neueste Produkte der augenchirurgischen Medizintechnik präsentiert. Darüber hinaus geht es in der sogenannten refraktiven Chirurgie um die Veränderung der Brechkraft der Hornhaut, insbesondere durch Laser. Daneben werden Fortschritte in der Behandlung des Grünen Stars diskutiert.

Ebenso werden auf dem Kongress das Spannungsfeld zwischen Ambulantisierung und stationärer Augenheilkunde sowie der Einsatz von künstlicher Intelligenz und von algorithmusbasierten Methoden zur Datenauswertung thematisiert. „Ich freue mich, meine internationalen Kolleginnen und Kollegen im Rahmen des 39. Kongresses der DGII zum wissenschaftlichen Austausch und zur gemeinsamen Diskussion in Erlangen begrüßen zu dürfen und dabei auch die Bedeutung unseres Standorts ganz besonders zu betonen“, unterstrich Prof. Kruse im Vorfeld.

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Informationen zur Tagung

Weitere Informationen:

Angelika Händel
09131 85-34459
angelika.haendel(at)uk-erlangen.de

Originalbericht